Endlich konnte ich mir mit fast 30 Jahren meinen Lebenstraum erfüllen. Schon als Kind faszinierte mich die USA und der amerikanische Lifestyle, den man natürlich nur aus dem TV und von Erzählungen her kannte. Aber irgendwie hatte ich schon immer das Gefühl, das ist genau meine Welt. Dementsprechend bin ich natürlich mit einer großen Erwartungshaltung hingeflogen und ich muss sagen: es war sogar noch krasser und schöner, als ich erwartet habe. Natürlich hat man Angst, wenn man schon große Erwartungen und Ansprüche hat, dass diese nicht erfüllt werden, doch ich bin immer noch so geflasht, dass ich das Gefühl habe, nach einer Woche immer noch nicht zuhause angekommen zu sein.

Was genau fasziniert mich an diesem Ort/Land?! Zunächst die Größe! Man kann sich einfach nicht vorstellen, dass man in einem Land sooooo viele unterschiedliche Städte und Orte findet, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber nicht nur das Land ist riesig, sondern alles, was sich in diesem befindet. Sei es die Straßen, Gebäude, Autos…. einfach alles.
Angefangen haben wir unseren Trip in New York. Ich wollte schon immer in diese Stadt, wo so unzählige Filme und Serien gedreht wurden und mir selbst ein Bild davon machen.
Schon hier war ich so überwältigt von der Größe und Schönheit dieser Stadt, dass ich erstmal eine halbe Stunde am Hotelzimmerfenster stand und sprachlos auf die Skyline von Manhattan starren musste.
In einem anderen Blogpost werde ich dann über die einzelnen Details berichten, was wir uns angeschaut haben und euch noch ein paar Tipps verraten.

Blick aus dem Hotelfenster

Time Square

Als wir dann das erste Mal „drüben“, also mitten im Geschehen standen, war ich wieder total fasziniert. Man sieht auf einmal die Taxen, den „Traffic“, die Menschenströme, die zur U-Bahn hetzen und man steht mitten drin. Ich kleine Deutsche aus einem kleinen Kaff stehe mitten im Trubel von einer der größten Städte der Welt. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl von „Stress“. Wenn ich bei uns durch die Innenstadt laufe, fühle ich mich weitaus gestresster. Dies liegt einfach an den Menschen. Sie wirken trotz Hektik irgendwie entspannt.
Es gibt so viele Dinge, die man sich anschauen und unternehmen kann, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Wichtig ist, dass man sich vorher schonmal einen Plan macht, was man sich ansehen will, da man sonst von A nach B rennt und nicht alles schafft. Aber dazu im nächsten Beitrag 🙂 .

Wir sind dann weiter nach Orlando geflogen und schon der Inlandsflug war ein Erlebnis für sich. Zumal wir viel zu früh am Flughafen waren und uns ein früherer Flug angeboten wurde. Daher waren wir auch schon zwei Stunden eher in Orlando und mussten dort nicht noch 3 Stunden am Flughafen sitzen.
Unsere Sitzen waren dann wie die XXL Sitze bei AirBerlin (für die man einen ordentlichen Aufpreis zahlt), einfach Standard. Es gab sogar WLAN kostenfrei und jeder hatte einen eigenen Bildschirm.
Man merkt, dass dieses Land einfach viel weiter ist, was Innovation angeht, aber auf der anderen Seite fühlt man sich am Flughafen wie in den 80er Jahren, überall Teppichboden und es wurde auch nicht groß renoviert. Gegensätze ohne Ende, aber trotzdem irgendwie geil 😉 .
Knapp drei Stunden später, landet man einfach in einer komplett anderen Welt. Palmen, flache Gebäude, viel Landschaft, große Landstraßen und Autobahnen.
Der Flughafen in Orlando war wieder eine Faszination für sich, da man dort schon sofort den Stil der „Floridarianer“ wiederfindet 🙂 . Blumenteppich, Kunstblumen, rosa gestrichene Wände… Genauso habe ich es mir dort vorgestellt.
In Orlando direkt waren wir nicht, sondern in der Nähe von Kissimee, wieder eine Welt für sich. Ein Fastfoodrestaurant und ein Einkaufszentrum nach dem nächsten. Überall Palmen, tolle Autos und entspannte Menschen.

Fort Myers Downtown

Fort Myers Beach

Miami Beach

Fort Myers Downtown

Nach drei Tagen sind wir mit dem Auto dann runter nach Fort Myers. Und siehe da, wieder eine andere Welt. Noch mehr Palmen und wunderschöne Wohnsiedlungen. Einen Tag haben wir dann einen Ausflug nach Miami gemacht, diese Stadt muss ich sagen, hat mir nicht sehr gut gefallen, da ich sie mir wirklich anders vorgestellt hatte. Dort war es mir dann doch echt zu stressig. Autobahnen mit sechs Spuren, jede davon führt in eine andere Richtung und unvorstellbar viel Verkehr. Überall Hochhäuser und auf der anderen Seite am Wasser fette Villen mit eigener Yacht davor. Ich würde sagen, eine Mischung aus Fort Myers und New York, aber ungünstig kombiniert. Der Strand von Miami Beach hat mir allerdings sehr gut gefallen. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser, umgeben von riesigen Hotels. Wieder eine Welt für sich. Und das Basketballspiel, bei dem wir waren, war auch wieder ein mega Erlebnis.
Über die einzelnen Orte und Erlebnisse, berichte ich dann auch nochmal im Detail. Dann gibt es auch noch viel mehr Bilder. 

Unterkunft Fort Myers

Zusammenfassend gesagt: ich bin überwältigt von allem, was man sich dort ansehen kann. Ich liebe die hilfsbereiten Menschen, die offene Art und vor allem die Sauberkeit. Egal wo wir waren, sei es in New York, Florida, selbst an den Autobahnen, es gibt dort kaum Müll. Da merkt man auch, dass die Amerikaner ihr Land schätzen und einfach anders damit umgehen.

Es gibt ja Menschen, die das Gefühl haben, in einem falschen Körper geboren zu sein. Ich habe das Gefühl, in dem falschen Land auf die Welt gekommen zu sein 😀 .
Ich liebe die USA und will auf jeden Fall wieder hin. Und ich kann es jedem nur empfehlen!

Wer von euch war auch schon drüben und welcher Ort oder welche Stadt gefällt euch am besten?