Vorab muss ich gestehen, dass ich momentan unter einer kleinen „Haardepression“ leide 😉

Aber da ich oft zu meinen Haaren gefragt werde, dachte ich mir, ich erzähl mal ein wenig zu meinen Erfahrungen bzw. Routinen und Favoriten.

Durch das Blondieren werden Haare leider ziemlich dünn und spröde. Ich färbe meine Haare schon seitdem ich 14 Jahre alt bin, dadurch leiden sie schon sehr lange, jedoch kann ich ohne färben nicht mehr leben 😉

Man kann seine Haare aber natürlich auch unterstützen und dafür sorgen, dass sie nicht ganz so schrecklich aussehen.

Ich habe schon sehr viele Pflegeprodukte ausprobiert und tue es zum Teil immer noch.

Ein paar Favoriten habe ich aber schon seit Jahren und auf sie möchte ich auch nicht mehr verzichten.

Es gibt viele, die auf Silikon freie Shampoos etc. schwören. Das habe ich auch schon alles durch, jedoch hat es mir persönlich nicht geholfen oder überhaupt etwas verändert. Vorteil hierbei ist, dass die Haare quasi „frei“ liegen und sich somit erholen können, Silikon bildet einen Film um die Haare und dadurch trocknen sie von innen aus (Abbruchgefahr) und man belastet sie zusätzlich. Ich persönlich bin aber der Meinung, dass diese Variante bei naturbelassenem Haaren auf jeden Fall am sinnvollsten ist. Allerdings gibt es keine Produkte (zumindest habe ich bis jetzt keine entdeckt, falls ihr welche kennt, bitte kommentieren oder eine Mail an mich 😉 ) , die meinen extrem trockenen Spitzen helfen. Daher greife ich weiterhin zu den Silikonen.

Jeder macht natürlich über die Jahre seine eigenen Erfahrungen und weiß, wie man mit der eigenen Mähne am besten umgeht. Ich werde euch mal ein paar Tipps geben, die natürlich nicht auf jeden Haartyp zutreffen werden, aber dem einen oder anderen eventuell helfen können.

Hier meine Tipps:
Meine oberste Priorität ist, beim Föhnen oder Glätten IMMER einen Hitzeschutz zu verwenden. Vorzugsweise aber am besten einfach lufttrocknen lassen. Mittlerweile verzichte ich sogar meist auf mein Glätteisen oder Lockenstab.

„100 Bürstenstriche am Tag“. Ich muss gestehen, ich kämme sie wirklich selten und fahre damit auch sehr gut. Durch das Kämmen (vor allem wenn sie nass sind) verliert man viele. Daher am besten vor dem duschen kämmen und nicht mit dem Handtuch extrem rubbeln sondern eher die Haare darin ausdrücken.

Nachts mache ich mir immer einen lockeren Dutt. Dabei ist es wichtig, dass man keine Haargummis mit einer Metallverbindung benutzt und auch am besten welche die etwas weiter sind. In der Nacht interessiert es ja keinen ob es super gut hält oder wie es aussieht.  Mein Freund hat dadurch morgens immer Spaß, weil dabei lustige Frisuren entstehen können 😉

Das mit den Haargummis zählt genauso für den Tag. Mein täglicher Begleiter sind die invisibobble. Übrigens: die bekommt ihr wieder „klein“ in dem ihr sie in heißes Wasser legt (danke Elisa für den Tipp).

In meine Spitzen massiere ich täglich ein Öl OROFLUIDO. Meinen Liebling habe ich euch verlinkt. Das Öl ist einfach der Hammer und es riecht sooooo lecker. Man brauch vor allem nicht viel davon. Es gibt natürlich auch günstigere und gute in jeder Drogerie, einfach mal stöbern 😉

Wenn ich dann wieder in die Situation gerate, in der ich mich aktuell befinde, greife ich gern zu meinem „Wundermittel“ : OGGI . Habe es zufällig im Internet gefunden und mal ausprobiert und bin begeistert. Es kostet zwar ein paar Euro, aber man brauch auch hiervon nicht viel und es hilft echt gut. Gerade bei blondierten und strohigen Spitzen.

Die Winterzeit trägt auch einiges dazu bei, dass Haare leiden. Und zwar nicht von der eisigen Kälte sondern am meisten vom Schal tragen. Dieses Szenario beobachte ich schon seit ein paar Jahren. Je öfter ich einen Schal trage, umso schrecklicher werden meine unteren Haare und vor allem die Spitzen. Daher so oft es geht darauf verzichten einen Schal zu tragen (wer schön sein will muss frieren ;D) oder dann in Kombination mit einem hohen Zopf/Dutt.

Regelmäßig zum Frisör zum Spitzen schneiden. Ja ich hasse es auch und jeder Millimeter tut weh und fühlt es sich nicht immer so an, als wenn man 20 cm abgeschnitten bekommt auch wenn es nur 2 cm waren? 🙂

Aber je länger man wartet, umso mehr muss wieder ab, da die Spitzen schnell Spliss bekommen, und diese auch immer dünner werden.

Das klingt etwas eklig und es lässt sich auch meistens nicht umsetzen: so wenig wie möglich waschen. Ich habe mich jetzt erst mit einer Hautärztin unterhalten, die mir bestätigt hat, dass man Haare eigentlich nur ein bis zweimal die Woche waschen sollte. Jedoch klappt das bei mir nicht, da ich zu oft ins Fitness oder in die Sauna gehe. Aber man kann schon darauf achten.

Dabei gilt, nicht zu heiß zu waschen. Hitze ist tödlich für Haare. Dann lieber doch nur auf lauwarm.

Zwischendurch die Haare/Kopfhaut massieren. Das steigert das Wachstum. Wenn ihr euch den Kopf massiert, wird die Durchblutung angeregt und es soll beim Wachsen helfen. Kleiner Nebeneffekt: es tut gut und entspannt 🙂

 

DSC_0443

 

Hier habt ihr noch die Links zu meinen Lieblingen:

OGGI

OROFLUIDO

AUSSIE SHAMPOO

AUSSIE CONDITIONER

DOVE HAARKUR

Sooo das wars fürs erste. Ich denke mal ihr habt jetzt einiges über mich und meine Haare erfahren 😀

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir ein Feedback da lasst und wenn ihr noch Tipps und Produkte habt, diese mit mir teilt!

Freue mich auf jeden Kommentar 🙂

Eure

cropped-ak_jayjaynina01.jpg